A Place Further Than the Universe (Anime Review)

Videoquelle Crunchyroll/Youtube

Ich schaue ja bekanntlich recht wenig Anime, mag es aber wenn mich ein Anime so richtig mit nimmt, mich zum Lachen und zum heulen bring und allgemein zum Träumen und nachdenken bringt und genau  so einen haben wir hier.

Technischedaten:

Studio:                                                Madhouse                                                                                    Genre:                                                Abenteuer, Slice of life                                                             Adaption:                                           Originalwerk                                                             Veröffentlichungs Zeitraum:         2 Januar-27 März 2018                                                     Folgen Anzahl:                                 13                                                                                                   Laufzeit pro Folge:                          ca. 23-25 min                                                                               Deutsche Veröffentlichung:           Crunchyroll

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Bildquelle: http://www.crunchyroll.com/a-place-further-than-the-universe

Inhalt:

Ihr kennt das sicherlich dieses Gefühl das man irgendwas großes im Leben machen möchte oder einfach etwas erleben will und so geht es auch Kimari die im 2. Jahr der Highschool ist und vor ihrem Abschluss noch irgendwas erleben will. Für sie ergibt sich auch schnell eine Chance auf ein großes Abenteuer, als sie auf die komplette Aussenseiterin Shirase trifft, die sich komplett darin verbissen hat in die Antarktis zu fahren um nach spuren ihrer vor 3 Jahren verschollen Mutter zu suchen.

Meinung:

Wie beginnt man einen großartigen Anime in dem es um ein großes Abenteuer geht am besten, natürlich im Zimmer eines leicht verpeilten aber liebenswerten Highschoolmädels in dem Fall von unsere Kimari. Wir bekleiden sie zunächst bei ihren Schulaltag den sie zusammen mit ihrer Sandkastenfreundin Megumi verbringt. Sie redet ihr bei ihren Wunsch nach Abenteuer immer wieder ins gewissen und bildet allgemein einen schönen Kontrast zu ihr. Recht schnell nimmt ihr Wunsche etwas zu erleben und raus zukommen Formen an als sie auf die einsam und schüchtern wirkende Shirase trifft, die aber wie verbissen einem Ziel nach jagt, sie will in die Antarktis! So tun sich die beiden zusammen um fortan diesen gemeinsamen ziel nachzujagen. Auf diesen Weg schließt sich ihnen noch Hinata an, die sehr selbst bewusst ist und den anderen oft Mut macht, aber eigentlich selbst mit sich zu kämpfen hat. Zu guter letzt stößt noch die ein Jahr jüngere Yuzuki zu der Gruppe die irgendwie in bestimmten dingen begabter ist als ihre Sempais und auch Erwachsener wirkt.                                                                           Wem jetzt ein bestimmter andere Anime in den Sinn kommt wenn er die Charakterbeschreibung liest keine Sorge das Gefühl hatte ich auch, ich muss aber sagen es funktioniert total und ab der zweiten hälfte hat mich das überhaupt nicht mehr gestört.

Was bleibt also noch zu sagen, wer meine Tweets zu diesem Anime gelesen hat die man unter dem #myanimeyear finden kann weiß, das mich der komplett Anime einfach nur mitgenommen hat. Ich bekam auf einmal selbst Lust auf Abenteuer und habe angefangen mit den Mädels mitzufiebern, mit zu lachen und mit zu weinen, ja so sehr wurde ich mitgenommen.

Animation:

Das war jetzt meine erste Serie aus dem Studio Madhouse, ich habe schon mal einen Film aus diesen Animationsstudio gesehen weshalb mir der Still der Zeichnungen sofort auffiel und das durch die sehr schöne Farbauswahl, die wie ich finde etwas blasser und weniger lebendig wird im vergleich zu anderen. Darüber hinaus haben die Charakter an sich auch noch einen leichten eigenen Touch die die Animationen von anderen abhebt. Der gesamte Rest seien es Hintergründe oder weite Landschaften passt einfach. Das einzige Manko sind meiner Meinung nach Szenen mit sich bewegenden Objekten und weiten großen Schwenks die meiner Meinung nach etwas künstlich wirken.

Musik:

Wenn man sich eine weile mit der Produktion von Videos beschäftigt wird man schnell feststellen das ein guter Sound wichtiger ist als ein gutes Bild und oh mein Gott ist das hier gut gelungen. Das Opening zu der Serie von der Künstlerin Saya mit dem Titel “ The Girls Are Alright“ bildet direkt einen super Start und vermittelt so richtig das Gefühl von Aufbruch Stimmung und Abenteuer. Das Ending mit dem Titel „Koko kara, Koko kara“ welches von den vier Sprecherinnen der Mädels gesungen wird ist hingegen etwas ruhiger und sanfter und bildet so einen schönen Abschluss. Zwischen drinnen gibt es auch immer wieder Musik die im Hintergrund von Dialogszenen abgespielt werden und dann je nach Situation noch mal so richtig auf die Tränendrüse drückt. Abschließend bleibt also nur zu sagen das der Soundtrack echt gut ist und sogar so gut das er die meiste zeit mir auf den Ohren liegt während ich den Beitrag hier schreibe.

Fazit:

Ich muss für mich sagen das dieser Anime mir wahrscheinlich noch lange im Gedächtnis bleiben wird, ganz einfach weil für mich einfach alles passt. Ich gehe sogar so weit den auf eine Stufe mit Your Name zu stellen. Auf was ich jetzt warte ist ein Homevideorealeas dieser Serie, den das hat der Titel definitiv verdient.