Eine ziemlich haarige Sache: mein Kami Kami Kaeshi Review

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Die Gründe warum ich mir Kami Kami Kaeshi zugelegt habe, sollte für jeden der mich kennt spätestens dann klar sein, wenn man den Namen der Autorin auf dem Cover liest. Das Ema Toyama aber nicht unfehlbar ist, hat sie leider schon bewiesen.

Technischedaten:

Kami Kami Kaeshi erschien von 2011 bis 2016 in Japan und zählt 8 Bände. Gezeichnet wurde der Manga von Ema Toyama, bekannt von unter anderem XXme und An deiner Seite. Einzuordnen ist dass ganze in das Genre Romance, zumindest steht dass hinten drauf, ich würde aber eher sagen Fantasy, das hat nämlich klar die Oberhand. Nach Deutschland wurde das ganze von Egmont Manga geholt und erschien hierzulande von 2013 bis 2018.

Inhalt:

Das Kami Kami Kaeshi ist ein Ritual bei dem eine Miku einen Kami, den sie zuvor in ihrem Haar, sich ausruhen lassen hat, aus diesem raus lässt, und zum dank erfühlt der Kami der Miku einen Wunsch. Eine dieser Mikus ist Mashiro ein 16 jähriges Mädchen das durch einen Zauber in dem Körper einer 3 jähring gefangen ist und sie ist unfähig einen Kami zu wecken, außerdem ist sie seit Jahren eingesperrt in einem kleinen Zimmer ihr dasein fristet. Eines Tages tauchen dann zwei seltsame haarige Wessen in ihrem Zimmer auf, aber was hat es mit den beiden auf sich?

Meinung:

Das Beste an den ersten drei Bänden, ist die kleine süße Mashiro, die mit der Hilfe von Uno und Sano Kurzzeit zu ihren 16 jährigen Körper zurück findet, was durch das fehlende Bewusstsein und geistige Reife, zu teilweise echt witzigen Situationen führt. Nach und nach lernt man auch jede menge Kami´s und andere Neben- Hauptcharakter kennen, was auf mich wie sinloses Charaktere in die Menge werfen wirkt und ich habe mir schon gedacht „oh Gott wenn das jetzt so weiter geht“ aber es ging nicht so weiter. Ziemlich schnell wechselte der Manga von Fanservice Geschichten und ständig neuen Charakter einfüren, hin zu einer ziemlich ernsten Tiefgründigen und Aktionreichen Story, die sich vor Plottwists und Törns kaum retten kann. Auch die süße und naive Mashiro bekommt sehr ernste Charakterzüge und auch sehr viel mehr Tiefgang, da kommt das Talent für die Gestaltung von guten Charakteren bei Ema Toyama zum Vorschein.                                                                                                                                        Nicht so gut gelungen sind allerdings die Einführung in die ganze Welt, die zum Großteil auf der Japnisch Shinto Religion basiert.  Um das ganze zu verstehen wird natürlich viel erklärt, hinzukommen noch jede menge Sterne (*) um einen bestimmte Begriff zu erklären. Das ganze ist für mich ein bischen viel gewesen um das ganze in so wenigen Bänden unterzubringen, ich hätte lieber mehr Bände gesehen, die sich auch mehr Zeit für die wirklich große Anzahl an Charakteren nimmt.

Fazit: 

Mit Kami Kami Kaeshi bekommen wir definitiv kein Meisterwerk, aber ein Manga der zu unterhalten weiss, bei dem man auch was lehren kann und der gerade zum Ende hin auch mit sehr viel Spannung und Aktion fesselnd sein kann.