Ein Stürmischer Con Bericht: die MMC 2017

Es war Freitag 27. Oktober 2017 um 4 Uhr Morgens, als mein Wecker klingelte und mich daran erinnerte das ich ja um 5:45 Uhr mit der Bahn losfahren wollte. Ich packte meine restlichen Sachen zusammen, als ich das tat viel mir beim blick auf meine fein säuberlich ausgedruckten Fahrkarten ein Fehler auf. Mit erschrecken viel mir dann auf das ich mich beim buchen im Datum giert hat, auf den Fahrkarten für Hin- und Rückfahrt stand nämlich 20.10 und 22.10 als Datum. Anschließend dachte ich mir nur ´´och nö´´und so waren gleich mal 75€ weg. Die fahrt an sich verlief recht unspektakulär. In Berlin angekommen, hieß es sich erstmal orientieren. So machte ich mich auf in Richtung Hotel, meine Sachen lies ich allerdings noch nicht dort den einchecken war erst ab 15 uhr möglich. Also machte ich mich auf zurück zum Hauptbahnhof um einen Freund abzuholen. Da wir noch etwas zeit hatten bis wir um 14 Uhr ins Frontane Haus konnten, machten wir uns auf in Richtung Innenstadt unter anderem zum Sonystore im Sonycenter. Dort konnte ich einige Vollformat Kameras ausprobieren und etwas mit rumspielen, was so komisch es auch klingt eines meiner Highlights war. Später trauten wir unseren Augen nicht, den als wir auf die MMC wollten war da schon eine riesige lange schlange, obwohl wir schon später da waren! Von dem einsetzenden Regen lies ich mir zumindest die Laune nicht verderben. Nach Ticket Kontrolle und Bändchen Ausgabe mussten wir uns erstmal zu Recht finden, weil der Lageplan recht irreführend war. Geplant einen der zahlreichen Programmpunkte anzusehen hatten wir vorher nicht und so entschieden wir uns für den Bento Workshop von Angelina Paustian. Der Workshop bestand aus einem Theorie teil und einen Praxis teil. Wir verschwanden allerdings nach dem Theorie teil, da wir noch zum Schreibworkshop wollten. Letztere war allerdings recht sinnfrei, weil der quasi nur aus das sind meine Probleme beim Schreiben und das wäre doch eine Lösung dafür bestand. Nach einer ausgiebigen Shopping runde durch die Händlerräume und einem Essen im Food-Garden ging ein anstrengender Tag zu Ende.

Der zweite Tag begann recht früh und auch wieder nass kalt und windig. Die Idee mich schon um 7:30 anzustellen hinter frage ich mittlerweile etwas. Der Tag war aber recht spannend, zwar weniger wegen dem Programm, sondern viel mehr wegen den ganzen Leuten die ich treffen konnte. Einige von denen hatte ich noch gar nicht vorher getroffen, bei anderen war dies schon ein Jahr her. Freunde treffen ist mittlerweile ein ganz großer paart bei Con besuchen für mich, den ohne das ich Freunde treffen machen mir Con besuche einfach kein Spaß mehr. Der einzige Programm Punkt an diesem Tag den ich besucht hatte war der Auftritt der Show Gruppe Ranmyaku, die das Stück Chaos im Märchenwald  aufgeführt hat. Ich mochte es hier nur kurz anschneiden um was es in dem Stück ging, es ist ein grossower aus verschieden Grimm Märchen und Sebastian aus dem Manga Black Butler.

Da die MMC nicht sehr groß war, entschloss ich mich Sonntag nicht mehr auf die Con zu gehen. Schon beim aufstehen bemerkte ich das sehr schlechte Wetter und den starken Wind. Ich dachte mir erstmal nichts weiter dabei, bis auf Problemen bei der S-Bahn bekam ich auch nichts weiter mit. Also traf ich mich erstmal wie verabredet mit einem Freund, bis er sagt ´´weißt du eigentlich wie du nach hause kommst?´´ ich dachte mir erstmal nichts bei, den mein Handy sagte, das mein Zug fährt. Irgendwann allerdings dachte ich mir, ich sollte vielleicht doch mal zum Hauptbahnhof, um mal die Lage zu sondieren. Das erste was ich mit bekam, war das totale Chaos, kein Fernzug fuhr mehr. Zum Glück muss ich sagen, gibt es heutzutage genügend alternativen um von A nach B zu kommen. Ich buchte mir erstmal mit freewifi von einer sehr bekannten Amerikanischen Kaffee Kette ein Ticket für einen Fernbus. Das stornieren meines Bahntickets verlief auch erstaunlich Problem los. Was allerdings nicht so schön war, war dass in der Kälte stehen am Alexanderplatz wo der Bus dann abfuhr. Die Busfahrt an sich verlief aber störungsfrei und pünktlich. So war ich dann schließlich 4 1/2h später daheim nach einem mega schönen Conwochenende mit super Leuten. Die heimfahrt habe ich  weniger störend empfunden, sondern viel mehr interessant weil es einfach vollkommen ungeplant war.